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Berberteppiche stammen ursprünglich aus dem Atlas, einem nordafrikanischen Gebirge, wo etwa zu Beginn des 19. Jahrhunderts die ältesten noch erhaltenen Berberteppiche hergestellt wurden. Heute findet ihre Produktion vor allem in Ländern wie Tunis, Algerien und Marokko statt. Berberteppiche werden der Tradition nach aus Schurwolle handgeknüpft. Von der Natur des Schafes leitet sich auch die weiße Farbe der Berberteppiche ab. Die Wolle ist sehr dick und wird mit kleiner Knotenzahl geknüpft. In der Regel sind Berberteppiche aufgrund der geringen Knotenzahl robust, strapazierfähig und wenig gemustert. Ihre Eigenschaft kann man als wärmend und wohltuend bezeichnen. Darüber hinaus weisen sie Schmutz sehr gut ab. Gefertigt werden die Teppiche mit dem sogenannten „Berber-Knoten“ oder dem türkischen Knoten. Durch die angewandte Handarbeit kann es durchaus zu farblichen Abweichungen kommen und auch in den Größen können Berberteppiche variieren. Der Stil eines jeden einzelnen Berbers ist dadurch aber oftmals einzigartig und unverwechselbar. Mit Orientteppichen sind Berberteppiche nicht zu vergleichen, denn dafür ist ihre Art zu dick und weich und sie sind ebenfalls schwerer als Orientteppiche. Darüber hinaus werden Berberteppiche mit deutlich gröberem Garn geknüpft. Traditionell wurden Berberteppiche, und werden sie noch heute, auf den arabischen Märkten, den Souks, angeboten. Dadurch werden sie auch unter anderem als Soukh-Teppiche bezeichnet.